Wie funktioniert ein Contract for Difference? Chancen und Risiken erklärt!

Im CFD Trading kann man als Trader auf steigende oder fallende Kurse an den internationalen Finanzmärkten setzen und von der Volatilität (Kursschwankungen) profitieren. Der Gewinn entsteht aus der Differenz des Kauf- bzw. Verkaufskurses. Ein sorgfältiges abwägen der potentiellen Chance im Verhältnis zum Risiko ist hierbei von großer Bedeutung um langfristig erfolgreich zu handeln. Der CFD-Handel ist ein spekulatives Produkt und erfordert eine höhere Risikotoleranz.

Mit CFD’s lassen sich verschiedene Finanzprodukte handeln.

Dazu zählen:
• Aktien
• Währungspaare
• Rohstoffe
• Kryptowährungen
• Indizes
• Anleihen

Das Produktangebot kann bei verschiedenen Brokern variieren.

Wie genau funktionieren CFD’s?

 

Mit einem CFD handelt man einen Basiswert (z.B. den Deutschen Leitindex DAX, ein Währungspaar wie den EURO/US-Dollar oder einen Rohstoff wie Gold). Grundsätzlich kann man auf steigende Kurse (long) oder auf fallende Kurse (short) setzen.
Der große Vorteil des CFD-Handels besteht in der Hebelwirkung. Um in einem Markt beispielsweise 100.000 € zu bewegen, reichen schon 1.000 € Einsatz aus. Diese 1.000 € werden dem Broker als Sicherheit hinterlegt, was auch ”Margin” genannt wird.
Wenn die Sicherheitsmarge hinterlegt ist, lassen sich auch Bruchstücke eines Basiswerts handeln. Ist die hinterlegte Sicherheit aufgebraucht, weil die Risiken falsch eingeschätzt wurden, besteht für den Privatanleger keine Nachschusspflicht mehr. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass nicht mehr als das eingesetzte Kapital riskiert wird.

Der Handel mit CFD’s bietet große Chancen – aber auch Risiken

Mit einem CFD besteht also die Möglichkeit seine Gewinne zu hebeln – aber auch die Verluste, wenn sich der Kurs entgegen der eigenen Erwartungen und Prognosen in die andere Richtung bewegt.

Da solche Verluste zum einen sehr schnell, aber auch sehr groß und schmerzhaft werden können, sollte die Position mit einem Stop-Loss abgesichert werden. Auf diese Weise werden zu große Verluste verhindert und das Risiko reduziert. Mit einem Take-Profit kann eine Order mit einem Gewinn geschlossen werden, wenn ein bestimmter, vorher festgelegter Preis erreicht wird.

Der richtige Broker

Bei der Brokerwahl sollten man u.a. auf die Mindesteinzahlung achten. Einige Anbieter fordern eine sehr geringe Mindesteinzahlung (z.B. 100,00 €) andere hingegen liegen auch deutlich darüber. Aus diesem Grund raten wir immer zu einem Broker Vergleich oder aktuelle Erfahrungen von Brokern zu lesen, z.B. BDSwiss Erfahrungen, eToro Erfahrungen, …
Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Gebühren. So gibt es evtl. laufende Kosten für die Depotführung. Wer viel traden möchte, sollte auch die Kosten pro Trade im Auge behalten.
Der wichtigste Kostenfaktor im CFD-Handel ist der Spread. Der Spread gibt die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs an. Je enger der Spread ist, desto höher ist auch der potentielle Gewinn. Ist der Spread größer, so muss dieser Kostenfaktor mit einem Trade erstmal ”verdient” werden.
Die Broker bieten zudem auch unterschiedliche Plattformen zur technischen Analyse an. Die wohl bekannteste Plattform ist der MetaTrader 4 und MetaTrader 5.
Viele Broker bieten ein kostenloses Demokonto an. Mit einem Demokonto kann man sich als Anfänger mit der Plattform und den verschiedenen Ordertypen vertraut machen. Auf diese Weise verliert man nur virtuelles Geld.
Aber auch als Fortgeschrittener können so Strategien ohne Risiko getestet und die technische Analyse verfeinert werden, um im Echtgeld-Konto bessere Ergebnisse zu erzielen.

 

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